geboren 1986

lebt in Hauzenberg / Passau

 

„In meinen Bildern versuche ich nicht einen bestimmten Moment zu dokumentieren, sondern die Spuren der Zeit zu konservieren.“

Martin Waldbauer arbeitet in der klassisch, analogen Schwarzweissfotografie mit zwei Mittelformatkameras im Format 6×6 und 6×7 cm und einer Großformatkamera mit der monumentalen Negativgröße von 20×25 cm. Ein essentieller Bestandteil seines Schaffens ist die Interpretation des Negativs in der Dunkelkammer. Die in der Regel mehrfach getonten Silbergelatineabzüge und die sogenannten Lithprints sind das Resultat seiner intensiven Auseinandersetzung mit diesem Medium. Die Lihtprints entstehen zum Teil auf alten Barytpapieren, die durchaus 40 bis 60 Jahre in der Packung auf Licht warten. In den konventionellen fotografischen Entwicklungsprozessen können sie nicht mehr eingesetzt werden. Diese Bromsilberpapiere haben demnach einen langen Reifungsprozess hinter sich und sind nur mit Lithtechnik zum Leben zu erwecken. Durch dieses ephemere Grundmaterial sind die meisten seiner Bilder kostbare Unikate.

Foto: Raphael Guarino

„Seine Bilder erzählen die Zeit. Sie macht alles verletzlich, und schön.“
Bayerischer Rundfunk – Capriccio

Menschen sind Heimat – ihnen setzt Martin Waldbauer ein Denkmal, ein nachdenkliches und respektvolles.“                                           Bayerischer Rundfunk – Zwischen Spessart und Karwendel

„Existenzialist mit Kamera – Mit seinen radikalen Bildern schwimmt der Fotograf Martin Waldbauer in jeder Hinsicht gegen den Strom.“
Süddeutsche Zeitung

„Unverschönt poetisch. Mit seinen Bildern erzählt der Fotograf Martin Waldbauer von Leben und Vergänglichkeit.“                                     Passauer Neue Presse Feuilleton

„Sein Motiv ist die Heimat – Waldbauers Fotografie aus der Dunkelkammer.“
Bürgerblick Passau

„Waldbauer setzt die Spannung zwischen Kraft und Verletzlichkeit ins Bild. Auch im sturmverwüsteten Wald stehen Bäume aufrecht inmitten des Verhaues. Wen wundert es, dass all diese Lichtbilder von Martin Waldbauer schwarz-weiß sind.“
Dr. Martin Ortmeier


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